Feldsaison 2017

TSG Bundesligateam verzichtet auf Relegation zur 1. Bundesliga

Nach intensivem Austausch zwischen den Spielern und Trainern, sowie nach Rücksprache mit Abteilungsleitung und Vorstandsvertretern, hat sich die TSG trotz der verdienten sportlichen Qualifikation entschieden, auf die Chance zum Aufstieg zu verzichten und nicht für die Relegationsrunde zu melden.

Diese Entscheidung ist vor allem auf die herausfordernden Rahmenbedingungen zurückzuführen die für eine mögliche Erstligasaison zu bewältigen wären. Denn die Spieler selber hätten sich der Herausforderung durchaus gestellt und haben im Vorfeld durchaus ihre Bereitschaft bekräftigt private Belange noch stärker hinten an zu stellen als es bereits der Fall ist.

Im Falle eines Aufstiegs müsste die TSG zwischen Mai und August sieben Heimspieltage ausrichten, ab April einen regelmäßigen Trainingsbetrieb auf einem Bundesligarasen ermöglichen und zusätzliche Trainingskapazitäten für die Jugend schaffen. Trotz zahlreicher Hilfsangebote von Vereinen aus dem Leiningerland, können diese Rahmenbedingungen ohne eigenen Platz nicht adäquat geschaffen werden.

Trotz intensiver Bemühungen des Tiefenthaler Gemeinderats und des persönlichen Einsatzes von Ortsbürgermeister Edwin Gaub, ist es seit über einem Jahr nicht möglich bei der Verbandsgemeinde die abschließende Auslegung des Bebauungsplans zu verwirklichen und somit eine Beantragung der Baugenehmigung zu ermöglichen. Dementsprechend ist die Realisierung eines spielfähigen Rasens bis zum nächsten Frühjahr mittlerweile nicht mehr möglich.

Schweren Herzens hat sich daher bei allen Beteiligten die Einsicht verfestigt, dass jegliche denkbare Hilfskonstruktion unweigerlich zur Überforderung der Trainer und Organisatoren führen muss. Das gesamte Team bedauert, dass es die Möglichkeit Tiefenthal und  das Leiningerland überregional zu repräsentieren ungenutzt lassen muss und möchte sich bei allen Verantwortlichen in der TSG, der Politik und in anderen Vereinen herzlich bedanken, die sich für eine Lösung eingesetzt haben.

Wir wollen ausdrücklich betonen, dass es weder um Schuldzuweisungen noch um das Abschieben von Verantwortung geht, denn wir haben die Entscheidung selbstständig getroffen und stehen dazu. Aber wenn hierdurch offensichtlich wird welche Konsequenzen sich aus der momentanen Situation ergeben, sehen wir das als positiven Nebeneffekt.

Herrenteam qualifiziert sich für Relegation zur 1.Bundesliga

Obwohl die Saison in der 2. Bundesliga West offiziell noch läuft haben sich unsere Herren bereits sicher für die Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga am 12.08. in Käfertal qualifiziert. Aufgrund von Spielverlegungen hatten wir bereits am letzten Sonntag unseren abschließenden Spieltag. Dank zweier deutlicher 3:0 Siege konnten wir gegen Völligen und Rendel bereits alles klar machen. Bei schwül warmem Wetter mussten wir uns gegen Rendel doch noch etwas ins Zeug legen, um den deutlichen Erfolg einzufahren. Gegen Völligen konnten wir dann schon nach dem ersten Satz unsere Ergänzungsspieler zum Einsatz bringen und gefahrlos durchrotieren.

Mit diesen beiden Siegen gibt es keine rechnerischen Möglichkeiten mehr uns Platz 2 noch streitig zu machen. Somit geht unsere Saison dieses Jahr doch etwas unerwartet in die Verlängerung. Erfreulich ist nicht nur die gute Platzierung, sondern auch, dass unsere jungen Mitspieler stetig besser werden und immer mehr Verantwortung übernehmen können. Somit ist die Teilnahme an einer Aufstiegsrunde für diese Spieler zwar eine neue Erfahrung aber auch eine weiterer wichtiger Baustein in der Entwicklung. 

Herren freuen sich über 2 Siege an der Loreley

Nach der Hitzewelle erwarteten uns eher feuchte Bedingungen in Weisel. Der erwartete Wind hielt sich jedoch in Grenzen. Mit dem gesamten Kader angereist, wollten wir uns jedoch von äußeren Bedingungen nicht beeinflussen lassen.

Nachdem sich Eschhofen schon im ersten Spiel gegen Weisel sehr schwer tat, wollten wir direkt mit viel Druck starten und die Kontrolle übernehmen. Dank stabiler Abwehr konnten wir unsere Angreifer immer wieder in Position bringen und die ersten Punkte auf das Tableau bringen. Erst zur Satzmitte erlaubten wir uns ein paar unnötige Angabefehler, die unsere Gegner wieder ins Spiel brachten. Am Ende brachten wir unseren Vorsprung aber sicher mit 11:8 ins Ziel. Auch imi zweiten Satz hatten wir den besseren Start. In der zweiten Satzhälfte stimmte jedoch der Rhythmus im Aufbau nicht mehr, so dass wir einfach die nötigen Punkte nicht machten. Auch diesmal zeigte sich jedoch eine geschlossene Defensive und etwas Geduld als probates Mittel für den 11:9 Satzsieg. Doch Eschhofen hatte Blut geleckt und nutzte unsere Inkonsequenzen in den nächsten Sätzen deutlich besser aus. Durch unsere Schlagfehler unterstützt, gingen die nächsten beiden Sätze etwas unnötig mit 7:11 und 9:11 an Eschhofen. Angetrieben von einer unermüdlichen Abwehrreihe konnten wir im fünften Satz auch im Spielaufbau die richtigen Puzzleteile zusammenbringen, so dass der Sieg mit 11:7 durchaus verdient war.

Gegen Weisel kam dann etwas Regen auf, so dass die Verhältnisse noch einmal etwas schwieriger wurden. Weisel spielte taktisch deutlich anders, so dass wir einige Bälle brauchten um uns darauf einzustellen. Doch diesmal hielten uns unsere Angreifer im Spiel, so dass wir im Satzverlauf den Rückstand sukzessive aufholen konnten. Bei 9:9 versuchten die Gastgeber noch einmal gegenzuhalten, aber wir waren jetzt ausreichend in Fahrt um den Satz mit 13:11 doch noch zu holen. Leider machten wir es im zweiten Satz nicht besser und erlaubten uns ein paar unnötige Stockfehler, so dass Weisel erneut die Führung übernahm. Nachdem wir aber unsere Positionen im Abwehrverband gefunden hatten, konnten wir erneut zur Aufholjagd blasen und den Satz mit 11:9 wieder drehen. Im dritten Satz standen wir dann endlich stabil und kontrollierten das Spiel. Letztendlich gab Weisel sich dann auf, so dass wir mit 11:5 das Spiel letztendlich deutlich gewannen.

Es ist erfreulich zu sehen, was das Team leisten kann, wenn alle Spieler an Bord sind. Aber die Integration des Nachwuchses bleibt zentrale Aufgabe und soll auch weiter fortgeführt werden. Nichtsdestotrotz haben wir es jetzt in eigenen Händen am kommenden Sonntag den zweiten Platz zu sichern und das wollen wir unter allen Umständen angehen.

Herrenteam startet erfolgreich in Rückrunde

Nach zwei Siegen gegen Waibstadt und Oppau vor heimischen Publikum in Eisenberg am letzten Sonntag sind wir in der Tabelle wieder vorn mit dabei. Diesen Schwung wollten wir natürlich zu unserem Duell mit dem Tabellenführer in Käfertal mitnehmen.

Auch wenn das Spiel mit 1:3 verloren ging ist uns dies durchaus gelungen. Nicht nur, dass wir dem ungeschlagenen Tabellenführer seinen ersten Satzverlust in der laufenden Saison beibringen konnten, auch die ersten beiden Sätze gestalteten sich durchaus eng. Wenn wir hier in den Endphasen der Sätze noch etwas mehr hätten zeigen können, wäre sogar noch mehr drin gewesen. Aber auch so eine sehr ansehnliche Leistung. Wenn wir dieses Niveau halten können, geht in der Saison noch was.

Gegen den TV Dörnberg, wollten wir die das Drama vom ersten Spieltag nicht wiederholen, was auch gelang. Schon nach kurzer Zeit konnte der Trainer unseren Ergänzungsspielern Spielpraxis gönnen und im letzten Satz spielten wir mit der kompletten Reservebank und im Angriff mit der dritten Besetzung ohne dass dies das Spielergebnis wesentlich beeinflusst hätte.

Schön zu sehen, dass wir sich der gesamte Kader immer weiter entwickelt und wir uns auf unsere Bank immer mehr verlassen können.

Turnfestdelegation zieht Bilanz

Eine durchaus anstrengende Woche liegt hinter uns und während wir den letzten Abend in der Hauptstadt genießen wird es langsam Zeit für ein erstes Fazit.

Sportlich hat es zum großen Triumph nicht gereicht, aber die erreichten Platzierungen sind absolut zufriedenstellend:

Jeweils ein 6. Platz für das Mixed und das AH 55 Team waren die besten Platzierungen. Der 9. Platz in der Herrenkonkurrenz ist ebenfalls eine sehr respektable Leistung. Lediglich die Damen fallen mit dem 28. Platz etwas ab, waren aber über die Woche genauso engagiert dabei wie alle anderen Teams.

Einziger wirklicher Wermutstropfen ist die schwere Verletzung vom Alfred, der schon wieder gut in der Pfalz angekommen ist und dem wir von hier aus noch einmal gute Besserung wünschen.

Menschlich war auch dieses Turnfest mal wieder eine Bereicherung. Nicht nur innerhalb der Delegation sondern auch in Faustballeuropa konnten viele Kontakte geknüpft oder gepflegt werden. Ganz besondere Kontakte konnten zu den Sportfreunden aus Saatwinkel aufgenommen werden, denen wir für die hervorragende Unterbringung, Betreuung und Verpflegung eine ganz besonderes Dankeschön ausrichten wollen.

Also für die TSG-Delegation trotz der ein oder anderen Widrigkeit ein rundherum gelungenes Turnfest. Jetzt steht morgen noch die Heimreise an und am kommenden Sonntag in Eisenberg steht für beide Bundesligateams schon wieder der Ligaalltag auf dem Programm.

Faustballer auf dem Turnfest weiter mit dabei

Bevor am Donnerstag und Freitag die entscheidenden Spiele in den Pokalwettbewerben des IDTF 2017 im Faustball anstehen hat sich die Tiefenthaler Delegation weiter wacker geschlagen.

Die AH über 55 zeigte nach einem Sieg über den TSV Jona zwei heiß umkämpfte Spiele gegen Kaulsdorf und Grafenau die nur sehr knapp verloren gingen. Trotz dieser sehr guten Leistungen reicht es nur für die Runde um die Plätze 5-8.

Die Männer hatten in der Zwischenrunde gegen das Schweizer Top-Team aus Diepoldsau das nachsehen und mussten sich auch nach einem knappen Spiel (10:12 und 9:11) gegen den TV Stammheim geschlagen geben. Zwei Erfolge gegen Oberhausen und Vaihingen sicherten uns den 3 Rang und damit die Qualifikation um die Plätze 9 bis 12.

Die Frauen konnten zumindest einen Satz gewinnen und zeigten durchaus ansprechende Leistungen.

Die größten Chancen hatte das aus allen Mannschaften gestützte Mixed-Team, das mit dem Gruppensieg in der Vorrunde den 8. Platz bereits sicher hat und morgen versuchen wird sich noch weiter vorne zu platzieren.

Bis zur Rückfahrt am Samstag sind noch alle Teams im Einsatz und werden weiter Gas geben.

Tiefenthaler Delegation in Berlin

Nach einer langen Zugfahrt durch die Nacht, haben sich unsere 20 Faustballer gemütlich am Tegeler See eingerichtet. Der gestrige Tag brachte neben viel Regen auch erste Erfolge.

Bei stömendem Regen begannen die Wettkämpfe für unsere Männer. Aber wie alle anderen ca. 150 Mannschaften trotzten wir dem Regen und wurden gegen Ende des Tages mit ersten Sonnenstrahlen belohnt. Sportlich lief es sehr gut. Lediglich gegen das Schweizer Spitzenteam aus Wigoltingen hatten wir das nachsehen und konnten uns als Gruppenzweiter für die Runde der TOP 20 qualifizieren.

Heute, am Montag starten die Wettkämpfe für unsere Damen, währende die Männer nach einem Tag Pause am Dienstag wieder ran müssen. Und auch das Wetter zeigt sich heute morgen deutlich verbessert.

Insofern freuen sich Alle auf eine erlebnisreiche Woche in der Hauptstadt.

Damen in Oppau

Am 28.05.17 waren die TSG Damen zum zweiten Mal in Oppau. Sie spielten gegen den TV Langen und den TV Dörnberg.

In der ersten Partie ging es gegen den TV Langen. Im ersten Satz hatten die TSG Damen Anfangsschwierigkeiten konnten aber doch noch gut in den Satz finden. Doch durch den verpatzten Anfang verloren die Damen den ersten Satz. Der zweite Satz lief ähnlich ab. Leider brach die TSG im dritten Satz zusammen und verlor so sehr hoch. Somit verloren die TSG Damen mit 0:3 gegen den TV Langen (8:11  6:11  2:11).

Im zweiten Spiel spielten die TSG Damen gegen den TV Dörnberg. Auch in diesem Spiel lief es ähnlich. Die Damen kamen zwar leichter ins Spiel konnten jedoch keinen Druck aufbauen. Zu viele Eigenfehler wurden gemacht und der entscheidende Druck um das Spiel in die Hand zu nehmen fehlte. Somit ging auch dieses Spiel 0:3 verloren (6:11  5:11  4:11).

Am Sonntag dabei waren Julia Brach, Lydia Hellriegel, Anna Schreiner, Sophia Schreiner, Dana Röckel, Sina Schöneberger, Laura Bamberg, Lisa Fischer, Julia Heine und Laura Heine.

Somit konnten die TSG Damen bisher leider kein Spiel gewinnen. Die Rückrunde wird fokusiert und somit ein neues Ziel gesetzt. 

Die kommende Woche fährt die TSG nach Berlin auf Deutsche Turnfest. Der nächste Spieltag ist ein Heimspieltag in Eisenberg und findest am 18.06.2017 statt. 

Energieleistung in Waibstadt

Das erste Spiel ließ sich richtig gut an. Von Waibstadt nur mäßig unter Druck gesetzt konnten wir konzentriert unser Spiel aufbauen. Auch wenn die Angreifer des Gastgebers immer wieder versuchten unsere vermeintlich schwache Seite unter Druck zu setzen, konnten wir gut dagegen halten und die ersten beiden Sätze mit 11:8 und 11:6 souverän einsacken. Im dritten Satz kam Waibstadt dann doch noch ins Rollen und stellte uns in der Abwehr das erste mal vor Aufgaben, während unser Angriff die Lücken nicht traf und sich zu taktisch unklugen Varianten verleiten ließ. So kam Waibstadt doch noch einmal zurück und konnte über 9:11 und 7:11 ausgleichen. Für den fünften Satz setzten wir auf eine alternative Abwehrvariante und konnten die Gastgeber damit vor eine unlösbare Aufgabe stellen. Christoph hingegen fand wieder zur gewohnten Präzision, so dass wir mit 11:7 doch noch den bereits sicher geglaubten Sieg holten.

Das zweite Spiel gegen Oppau wogte von Beginn an Hin und Her. Jede Mannschaft hatte ihre Phasen, so dass auch Vorsprünge von bis zu 4 Punkten nie wirklich Sicherheit gaben. Trotz heiß umkämpfter Ballwechsel und teils dramatischen Satzendphasen war das Spiel zwar kämpferisch und emotional aber jederzeit von Fairness geprägt.

Schon der erste Satz ging in die Verlängerung, wobei wir mit 15:13 die besseren Nerven hatten. Im zweiten Satz konnte Oppau seine Führung erst auf dem letzten Meter ins Ziel bringen (9:11). Im dritten Satz war es dann an uns eine eigentlich solide Führung noch einmal knapp werden zu lassen, um am Schluss doch noch mit 11:9 zu gewinnen. Hier machten sich bereits erste Ermüdungserscheinungen bemerkbar, war es doch schon der achte Satz in der glühenden Sonne und dem ständigen Versuch Wasser nachzufüllen. Im vierten Satz bauten wir dann merkbar ab. Trotz Kampfeswillen wollten uns einfach nicht die entscheidenen Punkte gelingen. Also noch einmal maximale Länge bei kräftezehrenden Bedingungen. Und im fünften Satz gelang es uns dann doch noch einmal Reserven zu mobilisieren. Sichtbar ausgelaugt von den bisherigen Anstrengungen gab jeder einzelne noch einmal alles und konnte immer wieder den letzten Meter Boden gut machen. Doch auch Oppau konnte immer wieder dagegen halten, so dass der Satz hin uns her wogte. Beide Teams mussten in der Verlängerung jeweils Matchbälle abwehren, bis Christoph bei 13:15 alles auf ein Karte setzte und das Feld knapp verfehlte.

Beide Mannschaften hatten es verdient und wir hatten definitiv unsere Chance, aber diesmal war der TB Oppau etwas glücklicher. Am 18.06. treffen wir uns dann schon für das Rückspiel in Eisenberg und dann wollen wir die beiden Punkte mitnehmen. 

Damen Spieltag in Niefern-Öschelbronn

Am Sonntag, den 21.05.2017 spielten die TSG Damen gegen den TB Oppau und das Rückspiel gegen den TV 1880 Käfertal. Die TSG musste leider in beiden Spielen ein eindeutiges 0:3 hinnehmen. Im ersten Spiel gegen den TB Oppau spielten Laura Bamberg, Julian Brach, Sophia Schreiner, Anna Schreiner und Dana Röckel. Später wurde noch Lydia Hellrigel eingewechselt. Gegen die bekannte Pfälzer Mannschaft Oppau spielten die TSG Damen schwach. Die Absprache war nicht optimal und es wurde einfach zu schwach gespielt. Sie konnten keinen Druck aufbauen, da sie schwer in das Spiel herein fanden. Somit resultierte ein sehr deutliches 0:3 (2:11  8:11  3:11).

Im Rückspiel gegen den TV 1880 Käfertal kamen die Damen besser ins Spiel. Es wurde Teamfähigkeit gezeigt und der fehlende Druck auf die gegnerische Mannschaft wie im ersten Spiel war die meiste Zeit behoben. Es wurde variiert gespielt und die Bälle besser heraus gespielt. Der Spielaufbau war teilweise sehr gut. Das Resultat auch hier nur ein 0:3, jedoch ist Käfertal bis jetzt ungeschlagen und liegt auf Platz 1 in der Tabelle der 2. Bundesliga West. Somit ein solides Spiel (7:11  5:11  6:11). Im Einsatz waren Laura Bamberg, Julia Brach, Sophia Schreiner, Anna Schreiner, Dana Röckel, Lydia Hellriegel und Sina Schöneberger. Laura Heine war auch einsatzbereit.

 

Nächsten Sonntag am 28.05.2017 spielen die TSG Damen wieder in Oppau gegen den TV Langen und den TV Dörnberg.

Pflicht erfüllt, Kür im Matsch

Bestes Faustballwetter erwartete uns am Samstag in Eisenberg, doch der Boden machte den Eindruck als hätte es 3 Wochen ununterbrochen geregnet. Nachdem wir am Dienstag zumindest eine halbe Trainingseinheit auf dem Rasen absolvieren konnten, war dies nicht vollständig überraschend, aber von Heimvorteil konnte keine Rede sein. Der ansonsten hervorragende Rasen präsentierte sich so weich, dass das direkte Spiel häufig die bessere Wahl war. Aber wir spielten alle auf demselben Feld, dementsprechend war Arbeiten angesagt.

 

Der TV Rendel präsentierte sich im ersten Spiel sehr einsatzfreudig und versuchte sich von den Verhältnissen nicht beeindrucken zu lassen. Uns gelang es jedoch wesentlich überzeugender unser Spiel aufzuziehen. Christoph z.B. konnte die Platzverhältnisse deutlich geschickter zu seinen Gunsten nutzen. Entscheidender Baustein für den klaren 3:0 Erfolg war jedoch eine kompakte Mannschaftsleistung. Alle Fünf versuchten sich ständig Gegenseitig zu unterstützen und für alle Überraschungen des Untergrunds bereit zu sein. Vor allem für Ricardo war kein Weg zu weit um auch die unglücklichsten Bälle wieder ins Spiel zu bringen. Insofern definitiv kein Faustball für Genießer, aber als Team eine rundum überzeugende Leistung.

 

Nachdem die Gästemannschaften über 5 Sätze nach einem Sieger suchten, mussten wir gegen Völklingen erstmal wieder unseren Rhythmus finden. Vor allem der Spielaufbau wirkte mitunter chaotisch und ließ die nötige Ruhe vermissen. Am Ende reichten jedoch ein paar ordentliche Spielzüge für eine 11:8 Satzführung. Im zweiten Satz lief es dann schon deutlich besser, so dass wir uns sukzessive eine 4 Punkte Führung rausspielen konnten. Nur am Ende wollten wir den Sack nicht zu machen, so dass erst bei 11:9 auch Satz auf der Habenseite stand. Nichtdestotrotz sollte auch unsere Bank zeigen was sie drauf hatte, so dass Trainer Christoph erste Wechsel vornahm. Der vermutete Bruch ging dadurch nicht durch das Spiel, vielmehr einzelne Kleinigkeiten verhinderten den glatten 3:0 Erfolg. Auch wenn der Satzverlust ärgerlich war, vertrauten wir weiter der 2. Garde - zu Recht. Immer besser gewöhnten sich Tim, Nico und Luca an die Verhältnisse und konnten ihre Fortschritte auch im Wettkampf unter Beweis stellen, so dass der vierte Satz mit 11:4 deutlich das Schicksal der Saarländer besiegelte.

 

Der Trend zeigt weiter nach oben, so dass wir durchaus motiviert am kommenden Samstag nach Waibstadt fahren werden. Dort hängen die Trauben gegen Waibsatdt 2 und Oppau vermutlich noch einmal ein ganzes Stück höher, aber wir werden eine Leiter einpacken.

Damen warten weiter auf zählbaren Erfolg

Im hessischen Pfungstadt ging es zunächst gegen die TGS Seligenstadt. In der Formation Laura Bamberg, Sophia Schreiner, Julia Brach, Anna Schreiner und Dana Röckel ging es zunächst gut los. Doch im Spielverlauf wurden die Eigenfehler immer mehr, so dass auch aller positiver Kampfgeist nicht half und die ersten beidne Sätze mit 5:11 und 6:11 verloren gingen. Im dritten Satz war dann etwas die Luft raus, so dass es nach einem 3:11 erneut 0:3 Sätze hieß.

Für das zweite Spiel bot der Trainer dann Lydia Hellriegel statt Dana Röckel auf. Doch irgendwie fand das Team einfach nicht ins Spiel, so dass es nach 2:11 definitiv einer Leistungssteigerung bedurfte. Dies gelang auch, so dass man über den Kampf immer besser ins Spiel kam. Doch wir mussten auch anerkennen, das die Pfungstädter Damen die Kontrolle über das Spiel behalten konnten, so dass 5:11 und 6:11 an diesem Tag das Maximum darstellten, was man gegen diese engagierte Mannschaft herausholen konnte.

 

Nachdem man bisher vor allem gegen die Schwergewichte der Liga angetreten ist, bleibt die Hoffnung auf erste zählbare Erfolge berechtigt und auch klar im Fokus. Die Mannschaft ist motiviert und wird stetig darauf hinarbeiten.

Standortbestimmung in Eschhofen

Zum zweiten Spieltag der saison ging es erneut gen Norden, zum TV Eschhofen. Doch unsere erste Partie ging gegen den TV Weisel. Die Weiseler hatten bereits das erste Spiel gegen den Gasgeber bestritten, so dass wir zwar von außen taktische Beobachtungen machen konnten, Weisel sich jedoch an die mitunter überraschenden Bodenbedingungen gewöhnen konnte.

Diese Gewöhnung und unsere eklatante Abschlussschwäche im Angriff kennzeichneten den ersten Satz und führeten mit 9:11 zum Satzrückstand. Doch der Vorteil der Gewöhnung war dann auch verbraucht und dass wir es im Angriff besser können, wussten wir auch. Dies konnten wir gleich im zweiten Satz zum tragen bringen und diesen jetzt 11:7 gewinnen. In den nächsten beiden Sätzen kamen wir dann immer besser ins Spiel. Dank einer konzentrierten Leistung konnten wir das spiel über weite Strecken kontrollieren und auch die nächsten beiden Sätzen gewinnen.

Gleich im Anschluss ging es bei weiterhin strahlendem Sonnenschein nun gegen Eschhofen. Die Gastgeber traten deutlich aggressiver auf und verlangten uns vom ersten Ball an deutlich mehr ab als Weisel und ging zunächst mit 4:0 in Führung. Nachdem wir endlich den Gang eingelegt hatten konnten wir die Führung stückweise egalisieren, doch am Satzende waren es doch zwei individuelle Fehler zu viel so dass der Satz mit 8:11 verloren ging. Im zweiten Satz erwischten wir den besseren Satrt und konnten zunächst in Führung gehen. Diesmal war es an den Limburgern sich wieder heranzukämpfen. Beide Mannschaften zeigten immer wieder hochklassige Spielzüge und schenkten sich nichts. In der Verlängerung konnte Eschhofen dann mit 13:11 die Entscheidenden Punkte verbuchen. Auch im dritten Satz gab es Spannung pur mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Beide Mannschaften hatten immer wieder mit den überraschenden Platzverhältnissen zu kämpfen. Beeindruckend war sicherlich, wie beide Angagebnschläger ihre Teams immer wieder mit harten Grundlinienschlägen im Spiel hielten. Trotz Umstellung in der der abwehr blieb das Spiel weiterhin offen und der Satz ging erneut in die Verlängerung. Diesmla war erst bei 15 Schluss. Leider konnte Christoph seinen letzten Schlag nicht im Feld unterbringen, so dass die Eschhofen das bessere Ende für sich hatte.

Sicherlich hatten wir etwas Pech in einigen Situationen, doch Eschhofen spielte auf hohem Niveau, so dass es daran nicht feszumachen ist. Vorzuwerfen haben wir uns auch nichts, denn wir haben kämpferisch alles gegeben und auch ein 5-Satz Spiel hätte nicht spannender sein können, auch wenn zumindest ein Satz für uns nicht unverdient gewesen wäre.

 

Am Ende lässt sich eine durchaus positive Bilanz ziehen. Im Vergleich zu merstne Spieltag können wir einen deutliche nAnstieg in der Formkurve verzeichnen. Diesen Weg wollen wir jetzt weiter gehen und hoffen am kommenden Samstag auf heimischen Rasen unseren ersten "4er" einzufahren.

Damenmannschaft schlägt sich wacker

Die Damenmannschaft hatte heute, am 07.05.17 ihren ersten Zweitliga Spieltag. Die Aufsteiger spielten in Oppau gegen den TV 1880 Käfertal und den TV Öschelbronn. Leider mussten die Damen zwei Niederlagen hinnehmen.

 

Gegen 1880 Käfertal standen Laura Bamberg, Julia Brach, Anna Schreiner, Lydia Hellriegel und Sophia Schreiner in der Startaufstellung. Die TSG Damen konnten anfangs gut dagegenhalten und gute Punkte erzielen. Bis zum Ausgleich von 6:6 haben die Damen gut mitgespielt, jedoch wurde dann die Eigenfehlerquote zu hoch und somit verloren sie den ersten Satz. Die nächsten zwei Sätze verliefen gleich. Die erste Hälfte des Spiels kämpften die TSG Damen mit Käfertal um die Führung. Jedoch reichte es am Schluss nicht für den Satzgewinn. Somit endete die Partie 0:3 für den TV 1880 Käfertal (6:11 5:11 7:11).

 

Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen den Erstliga Absteiger TV Öschelbronn. In diesem Spiel war es schwieriger für die Damen ins Spiel zu kommen und Punkte zu erzielen. In der Startaufstellung spielten Laura Bamberg, Julia Brach, Sophia Schreiner, Anna Schreiner und Dana Röckel. Bedingt durch eine Schulterverletzung der Angreiferin Laura Bamberg wurden Sina Schöneberger und Lydia Hellriegel eingewechselt. Die TSG Damen versuchten oben mitzuspielen, jedoch war die Eigenfehlerquote leider zu hoch. Somit endete auch dieses Spiel 0:3 gegen die TSG Tiefenthal (6:11 3:11 4:11).

 

Im Großen und Ganzen kann die TSG Tiefenthal jedoch auch positives mitnehmen. Es wurde gekämpft und versucht so gut es geht Punkte zu erlangen. Somit liegt der Fokus nun auf nächster Woche Sonntag. In Pfungstadt werden die TSG Tiefenthalerinnen um 11Uhr gegen den TGS Seligenstadt und den TSV Pfungstadt antreten.

Sieg und Niederlage in Dörnberg

Gleich zu Saisonbeginn stand mit Dörnberg unsere längste Auswärtsfahrt auf dem Programm. Bei Aufsteiger galt es eine erste Standortbestimmung für unser team zu erhalten.

Im ersten Satz starteten wir souverän gegen nervöse Gastgeber und konnten diesen mit 11:3 gewinnen. Im zweiten Satz kam auch Dörnberg besser ins Spiel, doch unsere deutlich geringere Eigenfehlerquote erlaubt uns die Kontrolle zu behalten und mit 11:8 die Führung auf 2:0 auszubauen. Im dritten Satz war es zwar eng, aber wir hatten alles soweit unter Kontrolle, das Christoph erste Umstellungen vornahm. Je länger der Satz ging desto schwerer taten wir uns die entscheidenden Punkte zu machen. Ob ungenaue Abwehr,Fehler im Aufbau oder fehlender Killerinstinkt; wir spielten den Gegner selber stark. Am Ende konnte Dörnberg, nicht zuletzt dank einer Fehlentscheidung des Schiris, den Satz mit 9:11 noch drehen. Die Gastgeber fassten jetzt Mut, während wir versuchten den Gang wieder einzulegen. So war der 4. Satz heiß umkämpft und ging diesmal verdient an Dörnberg. Im fünften Satz stellten wir nochmal um, und konnten uns zumindest in der Abwehr stabilisieren. Der Spielaufbau blieb aber immer wieder Glücksspiel. Doch am Ende zeigte sich unsere Routine, während Dörnberg mit der Brechstange keinen Erfolg hatte. Mit 11:9 war der erste Saisonsieg doch noch unser.

 

Gegen den TV Käfertal zeigte sich unsere Mannschaft deutlich verbessert. Obwohl der Gegner deutlich stärker war, sah unsere Spielerei deutlich mehr nach dem aus, was wir wirklich können. Immer wieder gelang es uns mit sauberen Spielzügen gegen die kompakte Abwehr der Mannheimer zu punkten. Auch Christoph zeigte sich in der Angabe deutlich mutiger und konnte das Spiel immer wieder offen halten. In der Gesamtabrechnung zeigte sich Käfertal sehr konstant und vor allem Ballsicher, während wir immer wieder Eigenfehler einstreuten. Somit gingen die 3 Sätze (8:11, 6:11, 8:11) verdient an den Favoriten.