Aktuelles bei der TSG

Saisonabschluss in Eschhofen

Wie sollte es auch anders sein, auch beim letzten Spieltag war die Spielerdecke. Erkältungen und Blessuren unter unseren jungen Spielern sorgten dafür, dass sich unsere Mannschaft mal wieder von selber aufstellte. Aber wir hatten 5 Spieler auf dem Feld und darauf kommt es an.

Gegen den TV Völklingen mussten wir uns erstmal an die für uns völlig unbekannte und etwas ungewöhnlich zu spielende Halle gewöhnen. In der Abwehr mit ungewohnten Stellungsfehlern und im Angriff etwas harmlos konnten wir das Spiel nicht wie gewohnt dominieren. Erst im Verlauf des zweiten Satzes fanden wir etwas mehr Sicherheit und erarbeiteten uns eine deutliche Führung. In dem Versuch unsere Optionen zu erweitern stellten wir in der Abwehr dann um, was uns erneut einige Abstimmungsprobleme einbrachte.

Am Ende reichte es zwar für drei gewonnene Sätze am Stück gegen Völklingen, aber wir haben in dieser Saison auch schon deutlich souveräner gewonnen.

Im zweiten Spiel gegen die Gastgeber musste sich nun zeigen, ob uns die Anpassung an die Halle gelungen ist. Eine Leistungssteigerung war in jedem Fall erforderlich, denn Eschhofen war in eigener Halle sehr motiviert. Von Beginn an zeigte sich der Eschhofener Angriff sehr variable und machte uns das Leben schwer. Wir hingegen konnten uns zwar im Spielverlauf immer mehr steigern, bekamen aber einfach keine Konstanz in unsere Leistung. Starke Momente wurden immer wieder durch Unsicherheiten im Spielaufbau oder ausgelassene Chancen negiert. Letztendlich entwickelte sich vor allem ein heiß umkämpftes und für die Zuschauer sicherlich unterhaltsames Spiel in dem jedes mal in den entscheidenden Situationen der Gastgeber knapp die Nase vorn hatte. 10:12, 10:12 und 9:11 als Satzergebnisse sind zwar formal ein 0:3 zeigen aber dass hier durchaus auch ein 5-Satz Spiel drin gewesen wäre. Unter dem Strich war Eschhofen heute einfach etwas besser und hat den Sieg somit verdient.

 

Bleibt also noch der kurze Rückblick:

Die Saison war geprägt von Personalsorgen. Schon am ersten Spieltag konnten wir nur 2 etablierte Bundesligaspieler aufbieten und nur an einem Spieltag in Bestbesetzung antreten. Andererseits haben wir Meister Wünschmichelbach in beiden Spielen deutlich in Verlegenheit gebracht und gegen Vizemeister Waibstadt sogar das zweite Spiel gewonnen. Insofern fühlen wir uns auf dem dritten Tabllenplatz zum Saisonende sehr gut aufgehoben.

Am meisten hat uns jedoch gefreut, dass wir vor unserem eigenen Publikum in Eisenberg durchweg überzeugen konnten und somit vor der eigenen Haustür eine sehr gute Visitenkarte für den Faustballsport hinterlassen haben.

 

Bleibt noch sich bei allen Unterstützern und Helfern zu bedanken, ohne die eine solche Saison nicht zu stemmen wäre. Angefangen bei den Imbisshelfern und den Kuchenbäckern über unsere Sponsoren bis zum Abteilungsleiter Robert Happersberger der keine Woche des Jahres verbringt ohne nicht im Hintergrund für uns zu arbeiten. VIELEN DANK

Abschluss in Eisenberg durchaus gelungen - Jetzt geht es nach Eschhofen

Zumindest an Spannung war unser Fight gegen den Tabellenführer aus Wünschmichelbach kaum zu überbieten. Auch wenn es mit 2:3 am Schluss nicht ganz reichte zeigten wir doch durchaus Eindrucksvoll, dass wir mit dem DM-Teilnehmer vom Sommer durchaus mithalten konnten.  Wenn man bedenkt, dass wir auf mehrere Spieler verzichten mussten und auch kein 100% fittes Team aufbieten konnten, ein Ergebnis auf das wir mehr als Stolz sein können und unsere Zuschauer konnten wirklich hochklassigen Sport erleben.

Nachdem wir gegen Rendel (3:0) dann doch eher die Pflicht abwickelten, können wir uns jetzt entspannt auf das Saisonfinale vorbereiten. In Eschhofen bei Limburg spielen wir zwar eher nochmal gegen den Tabellenkeller aber das ist kein Grund jetzt nachlässig zu werden. Denn vom viertplatzierten Oppau trennen uns aktuell nur 3 Sätze. Gerade die Gastgeber sind definitiv zu mehr im Stande als im Hinspiel gesehen. In der eigenen Halle kann uns dieses Team durchaus Probleme bereiten. So heißt es nochmal mit Volldampf in den letzten Spieltag zu gehen, denn zumindest den 3. Tabellenplatz wollen wir dann doch schon gern behalten.

Bundesligaherren bleiben Zuhause ungeschlagen - auch am kommenden Wochenende?

Mit zwei glatten 3:0 Erfolgen starten unsere Herren in das neue Jahr. Erstmals in Bestbesetzung in dieser Saison legten wir aber erstmal einen klassischen Fehlstart hin. Harmlosigkeit im Angriff und individuelle Fehler ließen uns gegen Oppau 1:6 zurückliegen. Doch mit fünf erfahrenen Spielern auf dem Platz wußten wir was wir ändern müssen und taten dies erfolgreich. Nach furioser Aufholjagd sicherten wir uns den Satz mit 13:11. Während unsere Gäste das noch verdauen mussten waren wir jetzt komplett im Spiel und holten uns den zweiten Satz mit 11:4. Im dritten Satz brachten wir dann auch unsere Bank ins Spiel, was jedoch im Ergebnis nichts änderte (11:7).

Auch im zweiten Spiel gegen den TV Weisel endete der erste Satz kurios. Auf eine gewisse Art waren völlig chancenlos als wir den Satz mit 11:0 gewannen. Auch der zweite Satz ging mit 11:3 souverän an uns. Im dritten Satz zog dann der Schlendrian bei uns ein. Doch auch diesmal gelang es uns die entscheidenden Punkte zu setzen und mit diesen zwei Siegen Platz 3 zu erobern.

 

Doch schon am kommenden Samstag werden wir erneut in Eisenberg antreten. Neben dem TV Rendel erwarten wir am 27.01.2018 ab 15:00 Uhr den Tabellenführer aus Wünschmichelbach. Nach dem sehr knappen Spiel in der Hinrunde und der ersten Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Waibstadt wird Wünschmichelbach das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Weiterhin unbesiegt in Eisenberg zu bleiben wird also eine echte Herausforderung werden.

2018 startet mit Heimspieltag

Am Samstag den 20.01.2018 starten unsere Bundesligaherren in das Faustballjahr 2018; und das gleich mit einem Leckerbissen. Platz 3 bis 5 treffen sich ab 15:00 Uhr in Eisenberg und entscheiden wer an der Spitze dran bleibt und wer den Blick Richtung Tabellenende richten muss.

Gleich im ersten Spiel kommt es zum Pfalzduell gegen den TB Oppau, eine Begegnung die in letzter Zeit häufiger von außen mit Bedeutung aufgeladen wurde, jedoch sportlich jedes mal ein spannende Angelegenheit mit wechselnden Gewinnern ist.

Bundesligaduelle gegen den TV Weisel gehören gefühlt schon bald 20 Jahre zu unserem Saisonplan. Zwei Mannschaften die sich In- und Auswendig kennen und immer noch heiß sind aufs gewinnen. Auch das zweite Spiel hat alle Voraussetzungen für einen echt unterhaltsamen Fight.

Nicht zuletzt der Spieltag in der Hinrunde wo sich alle 3 Mannschaften untereinander geschlagen hat bestätigt, dass als Vorzeichen auf sehenswerten Faustball gestellt sind. Vermutlich hat es sich letzter Zeit selten mehr gelohnt nach Eisenberg zu kommen und Faustball zu schauen.

 

Dementsprechend möchten wir alle Interessierten, Fans und Freunde herzlich einladen das Faustballjahr gemeinsam mit uns zu beginnen.

 

Und wer nicht genug kriegen kann: Am Sonntag ab 11:00 Uhr sind auch unsere Damen in Eisenberg aktiv.

Herren nehmen zum Rückrundenstart Revanche

Für den ersten Spieltag der Rückserie ging es ins badische Karlsdorf. Nachdem der Saisonstart ebenfalls im Badischen mit einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft nicht sehr erfolgreich war, wollten wir es mit der siegreichen Mannschaft vom ersten Heimspieltag diesmal deutlich besser machen.

Im zweiten Spiel des Tages traten wir zunächst gegen den TV Waibstadt an, der trotz verletztem Angreifer zuvor gegen die Gastgeber mit 3:1 gewonnen hatte.

Während der ersten Ballwechsel war etwas Unsicherheit im Team zu spüren, die wir jedoch schnell ablegen konnten, so dass sich ein munteres Spiel entwickelte. Zum Satzende zeigte sich dass wir in Spielaufbau und Angriff einfach etwas sicherer waren als unser Gegner aus dem Kraichgau, was wir mit 11:8 in eine Satzführung ummünzten. Im zweiten Satz zeigte sich, dass uns die andere Seite des Spielfelds nicht so gut lag. Diesen kleinen Vorteil konnte Waibstadt wiederum mit 7:11 zum Satzausgleich nutzen. Der dritte Satz plätscherte etwas zu ruhig vor sich hin, während unser Gegner klammheimlich mit 5:4 in Führung ging. Gerade noch Rechtzeitig konnten wir wieder ordentlich Stimmung auf Feld bringen und das Ruder herumreißen, um den Satz mit 13:11 in der Verlängerung zu gewinnen. Im vierten Satz versuchten wir mit einer taktischen Variante die Nachteile auf dieser Seite zu egalisieren. Doch diesmal war es an Waibstadt sich erfolgreich anzupassen. Somit ging ein sehr intensives jedoch jederzeit faires Spiel nach 6:11 in den Entscheidungssatz. Auch der fünfte Satz brachte Faustball auf hohem Niveau. Doch mittlerweile hatten wir eine Formation gefunden, die dem Waibstädter Angriff kaum noch Möglichkeiten bot, so dass wir uns aus einem soliden Spielaufbau immer wieder geduldig unsere Chancen erarbeiten konnten. Mit 11:7 konnten wir dann doch etwas unerwartet die ersten beiden Punkte des Tages einsacken, und teilten uns mit dem anderen Gast den freundlichen Applaus des Heimpublikums für ein sehr mitreißendes Spiel.

Mit diesem Schwung im Rücken starteten wir im Spiel gegen Karlsdorf direkt durch und kauften den Gastgeber mit einer 4:1 Führung den Schneid ab. Der Gastgeber versuchte noch einmal gegenzuhalten, produzierte aber mehr Fehler als Punkte, so dass wir den Satz 11:6 fast etwas zu leicht gewannen. Doch im zweiten Satz revanchierten wir uns mit ein paar unnötigen Eigenfehlern die Karlsdorf in Führung brachten. Der stark verunsicherte Zweitangriff erlaubt uns jedoch mit taktischer Spielweise wieder das Heft des Handelns zu übernehmen. Zum zweiten mal am heutigen Tage konnten wir in der zweiten Satzhälfte einen klaren Rückstand aufholen und noch in einen Satzsieg ummünzen (11:8).

Jetzt wollten wir natürlich auch den dritten Satz holen, doch der Gastgeber zeigte sich kämpferisch und kam jetzt immer besser ins Spiel. Gerade als wir anfingen wieder etwas mehr dagegen zu halten musste der mittlerweile immer särker aufspielende Florian Riffen verletzt das Feld verlassen. Zunächst ließ sich Karlsdorf gar nicht beeindrucken und spielte weiter sehr aggressiv mit. Bei 6:9 sah es sogar so aus, dass wir in den vierten Satz müssen. Doch jetzt spielten wir unsere gesamte Routine aus. Wir machten noch einmal richtig Stimmung, besannen uns auf unsere Stärken und zwangen dem Gegner Ball für Ball wieder unser Spiel auf. Mit jedem Punkt den wir aufholten wurde der Erfahrungsunterschied deutlicher. Am Ende fand der sichtlich nervöse Karlsdorfer Angriff keine entscheidenden Mittel mehr um unser drittes Comeback des Tages zu verhindern. Mit 13:11 setzten wie unsere Siegesserie fort und uns selber eine vorgezogenes Weihnachtsgeschenk.

 

Bis zum nächsten Heimspieltag am 20.01.2018 ist jetzt erstmal wohlverdiente Pause.

Damenteam mit erstem Sieg in der Bundesliga

Lange haben unsere Damen warten müssen, doch heute kam endlich die Nachricht "We got It". Doch der Reihe nach. Im ersten Spiel gegen den TV Dörnberg schien alles seinen gewohnten Gang zu gehen. Mit jeweils 6:11 gingen die ersten beide Sätze an den Gegner. Und auch der dritte Satz ging mit 9:11 verloren, aber hier zeichnete sich schon ein deutlicher Aufwärtstrend ab. Offenbar kam die Mannschaft mit den Änderungen vom Trainer deutlich besser ins Spiel. Direkt im Anschluss ging es mit unveränderter Formation (Julia und Laura im Angriff; Sina, Sophia und Anna in der Abwehr) gegen die TGS Seligenstadt. Gleich im ersten Satz konnte das Ergebnis umgedreht werden und es hieß 11:8 für Tiefenthal. Im zweiten Satz ging es dann Spitz auf Knopf, erst in der Verlängerung konnten unsere Damen mit 12:10 auch Satz 2 sichern. Im dritten Satz ging es dann schon fast von alleine, so dass es bald 11:4 stand. Das heißt nicht nur den ersten Sieg nach ganz langer Durststrecke, sondern auch direkt eine überzeugender 3:0 Erfolg.

Der ganze Verein fest sich natürlich für unsere Mädels, die für Ihre Geduld endlich belohnt wurden und wünscht ein "Weiter So".

Zwei Siege in eigener Halle

Nachdem unserer Youngster Luca nach Blessuren aus dem Training geschont werden musste, war es besonders hilfreich, dass wir mit "Didi" Braun und Christoph Wyrobek erstmals sieben Mann im Kader hatten. Im ersten Spiel gegen Eschhofen musste also eine neue Startformation zusammen finden. Doch mit 4 erfahrenen Kräften auf dem Feld dauerte das nicht lange, so dass wir nach etwas hakeligem Start den Satz mit 11:8 gewannen. Im zweiten Satz hatten wire dann alles unter Kontrolle, stabil aus  Abwehr und Spielaufbau und sicher m Angriff dominierten wir die Limburger mit 11:3. Für den dritten Satz schaltete unseren Gäste noch einmal einen Gang hoch, so dass sich der Satz deutlich offener gestaltete. Doch am Ende behielten wir auch hier die Kontrolle und machten mit 11:8 wenig spektakulär aber grundsolide den Sack zu.

Das zweite Spiel schien noch deutlicher zu werden. Eine Abwehr wie eine Mauer und im Angriff mit Punkten nach belieben, fegten wir den TV Völklingen in den ersten beiden Sätzen mit 11:3 und 11:6 quasi aus der Halle. Auch der Versuch unseren Angreifer aus dem Spiel zu nehmen, fruchtete nicht, denn auch Christoph Wyrobek fand genug Lücken in der saarländischen Abwehr.

Folgerichtig rotierten wir im dritten Satz komplett durch. Gaben Christoph Happersberger eine Pause und unserem Oldie "Didi" etwas Einsatzzeit. In dieser Konstellation gab es dann doch erstmal einige Anlaufschwierigkeiten, so dass Völklingen zunächst mit 2:5 in Führung ging. Zwar wurden wir im Satzverlauf immer sicherer aber mit 9:11 verschenkten wir den Satz ins Saarland. Nichtsdestotrotz hielten wir an unseren Umstellungen fest und gingen so auch in den vierten Satz. Auch wenn wir die ein oder andere Chance liegen ließen und uns in einigen Ballwechseln etwas mehr strecken mussten als wünschenswert, konnten wir mit 11:7 den dritten Satz und das Spiel nach Hause holen. Es war sicherlich kein Hochamt des Faustballs an diesem Samstag, aber grundsolider und erfolgreicher Faustball den wir unseren Zuschauern bieten konnten und eine schöne Ausgangslage für unsere anschließende Weihnachtsfeier.

Am kommenden Samstag startet dann in Karlsdorf die Rückrunde. In der Hoffnung dann auf mehr personelle Alternativen zurückgreifen zu können, wollen wir mal sehen, ob nicht nach vorne doch noch etwas geht.

Heimpremiere der Herren

Am Samstag den 09.12.2017 ab 15:00 Uhr starten auch unsere Männer erstmals in dieser Runde vor eigenem Publikum. Mit dem TV Völklingen und dem TV Eschhofen kommen alte bekannte nach Eisenberg.

Nominell zwei lösbare Aufgaben. Aber gegen Eschhofen haben wir uns schon immer schwer getan, so dass wir hier nichts auf die leichte Schulter nehmen dürfen.

Zumal unsere eigene Personalsituation angespannt bleibt, sind wir auch diesmal darauf angewiesen, dass die jungen Spieler einen Schritt nach vorne machen und die Erfahrenen ihre Leistung tatsächlich abrufen. Unterstützung von den Rängen ist daher ein ganzes wichtiges Element.

Auch Damen mit knappem Personal

Beim 1. Heimspieltag starteten die Tiefenthaler Damen zu fünft (Julia Brach und Laura Bamberg im Angriff; Anna und Sophia Schreiner mit Sina Schöneberger in der Abwehr).

Gegen die erfahrene Mannschaft vom TB Oppau ging es lange Zeit ziemlich eng zu. In den ersten beiden Sätzen konnte sich jedoch die Erfahrung mit 9:11 und 7:11 durchsetzen. Im dritten Satz wurde aber die Mühe belohnt und mit 11:8 der Anschluss erkämpft. Im vierten Satz ging dann leider etwas die Konzentration verloren, so dass Oppau mit 6:11 den Sack zu machte.

Noch enger ging es im zweiten Spiel der Gäste gegeneinander zu, wo sich Langen nach starker Aufholjagd den 5. Satz sicherte.

Diesen positiven Schwung konnte der TV Langen dann auch in das Spiel gegen uns hinüber tragen. Souverän mit 0:3 mussten wir die Stärke der Mannschaft aus Hessen heute akzeptieren.

Diesmal kam die Kür vor der Pflicht

Exakt mit dem Team das schon in Weisel erfolgreich war traten wir heute beim Tabellenführer an, auch wenn die Mannschaft erst 5 Minuten vor Spielbeginn vollzählig war. Und so langsam scheint sich die Mannschaft in der Form gefunden  zu haben. Denn im ersten Satz konnten wir mit den Wünschmichelbachern gut mithalten und verloren diesen mit 8:11 relativ knapp. Nach dem ersten Seitenwechsel kamen wir immer besser ins Spiel und konnten immer wieder erfolgreich dagegen halten. Zum Ende des Satzes gingen wir dann sogar in Führung und konnten mit 11:9 den Ausgleich holen. Der dritte und vierte Satz war dann sehr stark von den Angabenschlägern dominiert, so dass die erfolgreichen Abwehraktionen den Unterschied machten. Im dritten Satz konnte der Gastgeber die entscheidenden Punkte erzielen und gewann mit 11:9. Den vierten Satz konnte Christoph mit einer überragenden Angabe lang offen halten, bis am Satzende die Abwehr die entscheidenden Bälle rausholte um den Satz noch in die Verlängerung zu bringen. Bei 14:14 setzte Christoph alles auf eine Karte und machte den entscheidenden Punkt zum erneuten Satzausgleich. Im fünften Satz war das Pulver dann offenbar verschossen. Das bislang erfolgreich eingegangene Risiko schwang um und die Angabe saß nicht mehr. Nach mehreren leichten Fehlern lagen wir 1:4 hinten. Eine Führung die sich eine starkes Team wie Wünschmichelbach nicht mehr nehmen lässt. Nach 5:11 bleibt der Tabellenführer weiter ungeschlagen. Aber die 2 gewonnen Sätze sind ein klares Ausrufezeichen unserer Möglichkeiten auch mit dezimiertem Aufgebot und auch für uns etwas unerwartet.

Gegen den TV Rendel galt es jetzt mit derselben Leistung den nächsten Sieg zu erringen. Doch Christoph musste den vorhergehenden Sätzen offenbar Tribut zollen und konnte nicht mehr derart Druck ausüben wie zuvor. Dementsprechend war es nun an der Abwehr das Spiel stärker zu bestimmen. Nachdem wir uns im Laufe des ersten Satzes immer besser auf den neuen Gegner eingestellt hatten konnten wir diesen mit 11:9 nur knapp gewinnen. Auch in den nächsten beiden Sätzen taten wir uns immer wieder unnötig schwer, doch am Ende konnten wir immer wieder die taktischen Varianten der Rendeler durchkreuzen und die Big Points gewinnen. Mit 11:6 und 11:8 war damit die vermeintliche Pflichtaufgabe erfolgreich gelöst.

Mit den heutigen Leistungen sind der TV Eschhofen und der TV Völklingen lösbare Aufgaben, aber keineswegs leichte. Insofern hoffen wir, dass wir an unserem ersten Heimspieltag am 09.12.2017 ab 15:00 Uhr viel Unterstützung in Eisenberg haben. Denn zwei Siege sind extrem wichtig, um uns von der Abstiegszone entscheidend zu distanzieren.

Damen eröffnen Saison in Eisenberg

Am Sonntag, den 03.12.2017, findet der erste Heimspieltag der TSG Damen statt. Um 11:00 Uhr spielen sie zuerst gegen den TB Oppau und danach gegen den TV Langen. 

Beide sind starke Gegner, doch die Damen haben sich durch hartes Training darauf vorbereitet.

Herren reisen zum Tabellenführer

Nach der Spielpause am letzten Wochenende steht für unser Herrenteam ein weiterer Auswärtsspieltag in Weinheim an. Mit dem TV Wünschmichelbach steht uns im ersten Spiel der bislang ungeschlagene Tabellenführer gegenüber. Gegen dieses Team brauchen wir schon in Bestbesetzung einen richtig guten Tag für eine Sieg. Insofern sind bei unserer ausgedünnten Spielerdecke die Chancen überschaubar. Mit bislang nur einem Sieg, haben wir nichts zu verschenken insofern wollen wird dem Gastgeber zumindest mal auf den Zahn fühlen, ob er nicht einen schlechten Tag hat und nicht doch etwas geht. Ansonsten gilt es alle Konzentration auf das zweite Spiel zu legen. Mit dem TV Rendel steht uns das einzige bislang sieglosen Team gegenüber. Das heißt aber nicht, dass es sich um eine Pflichtsieg handelt. Wir haben uns in letzter Zeit gegen Pendel schon öfter schwer getan und sind uns sicher, dass auch die Rendeler die Chance auf Punkte gegen uns nicht ungenutzt lassen wollen. Insofern erwarten wir hier ein durchaus umkämpftes Spiel. Bevor wir am 09.12. erstmals in eigener Halle antreten, wären zwei weitere Punkte auf dem Konto sehr wichtig und das ist das Ziel für kommenden Samstag.

Herren holen in der 2. Bundesliga ersten Sieg

Weiterhin prägen große Personalsorgen das Bild unserer Mannschaft. Dank Rückkehrer Ricardo Happersberger konnten wir diesmal wenigstens 5 Spieler des Bundesligakaders aufbieten. Doch auf der Ersatzbank hatten wir für alle Fälle wieder einen "Oldie" mitgenommen, den wir zum Glück nicht brauchten.

Während Oppau nach dem Duell mit dem TV Weisel schon eingespielt war, mussten wir uns im ersten Satz gegen die Ludwigshafener erstmal finden. Unsicherheiten und unnötige Eigenfehler machten es Oppau leicht, so dass der Satz mit 5:11 wegging. Im zweiten Satz kamen wir dann langsam in Tritt und konnten die Lücken beim Gegner besser für uns nutzen. Doch so richtig ins Laufen kamen wir nicht, immer wieder brachten uns eigene Unsicherheiten aus dem Rhythmus. in einem spannenden Finale spielten wir am Schluss "Hop oder Top" mit dem besseren Ende für Oppau (14:15). Nachdem wir aber gemerkt hatten, dass trotz aller Umstände etwas geht, wollten wir nichts unversucht lassen. Aber immer wieder ließen wir unsere Chancen durch Missverständnisse in der Abwehr, ungenauen Aufbau oder fehlende Treffsicherheit im Angriff liegen, während Oppau die entscheidenden Punkte machen konnte. Nach 9:11 ging das Spiel für unseren Geschmack etwas zu deutlich aber nicht unverdient an den TB.

Mit dem TV Weisel hatten wir eine weitere schwere Aufgabe auf dem Programm. Es war also klar, dass vor allem unsere etablierten Spieler jetzt einfach eine Schippe draufpacken müssen. Irgendwie kamen wir vom Start weg besser zurecht und vieles was zuvor hakte klappt jetzt. Mit gelöster Handbremse konnte wir den ersten Satz mit 11:9 gewinnen. Doch der Gastgeber ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und zeigte im zweiten Satz etwas mehr Gegenwehr. Erst im Verlauf des Satzes konnten wir auf der linken Seite eine erfolgreiche Absprache für die Abwehr finden, so dass wir hier mehr Stabilität bekamen. Am Ende erkämpfte sich Weisel mit 10:12 den Satzausgleich. Doch nicht nur unsere erfahrenen Spieler zeigten sich jetzt sicherer auch unsere junge Garde machte mit optimierter Absprache eine deutlichen Schritt nach vorn. Durch das gesamte Team ging ein Ruck und im dritten Satz hatten wir deutlich mehr Zugriff auf das Spiel. Ball um Ball erkämpften wird uns mit 11:8 erneut die Führung. Mit dem Momentum auf unserer Seite gelang es jetzt auch aus schwierigen Situationen einen Vorteil zu erspielen, während die Gastgeber sichtlich nervöser wurden. Am Ende stand mit 11:5 und 3:1 der erste Sieg der Saison auf dem Tableau.

In Anbetracht der schwierigen Personalsituation ein absoluter Erfolg auf dem wir weiter aufbauen wollen.

Bundesligaherren mit Generationswechsel extrem

Zum Saisonstart warteten mit dem TV Waibstadt und dem TSV Karlsdorf zwei herausfordernde Aufgaben auf uns. Doch diesmal war die größte Herausforderung vor dem Spiel überhaupt genug Spieler zusammen zu bekommen. Vier Spieler aus unserem 8 Mann-Kader standen verletzungsbedingt oder aus privaten Gründen kurzfristig nicht zur Verfügung. Somit half unsere erfolgreiche Ü55-Mannschaft aus, was dazu führte, dass wir im aktiven Spieltagskader zwischen jüngstem und ältestem Spieler einen Altersunterschied von 44 Jahren aufbieten konnten.

Unter diesen Voraussetzungen rechneten wir uns gegen das erfahrende Team von Waibstadt nicht viel aus. Die Gastgeber kennen uns ohnehin sehr gut und sind somit gut in der Lage unsere Situation auszunutzen. Aber herschenken wollten wir nichts und konnten die ersten beiden Sätze richtig gut mithalten. Gerade im zweiten Satz hatten wir sogar eigene Satzbälle, konnten diese aber nicht nutzen. Erst im dritten Satz zeigten sich dann die Schwierigkeiten in der ungewohnten Formation und die Sicherheit bei den Gastgebern. Das 0:3 ging für uns in Ordnung denn wir hatten uns durchaus anständig verkauft.

Spannender sollte es gegen den TSV Karlsdorf werden. Mit einem Altersschnitt von 42 Jahren auf dem Feld suchten wir das im Vergleich dazu blutjunge Team aus Karlsdorf mit Erfahrung bearbeiten. Doch im ersten Satz mussten wir uns an eine gänzlich anders spielenden Gegner erstmal zurecht finden, so dass mehr als ein 7:11 nicht drin war. Im zweiten Satz lief es schon deutlich besser, so dass wir mit 11:6 den Satzausgleich holten. Im dritten Satz kämpften wir dann mit individuellen Fehlern und Kommunikationsproblemen, was es Karlsdorf leicht machte einen guten Satzstart mit 7:11 ins Ziel zu bringen. Im vierten Satz nutzte Karlsdorf die Lücken in unserer angeschlagenen Formation immer besser aus. Doch mit viel Moral und hohem Risiko konnten wir immer wieder dagegen halten. Während Karlsdorf Nerven zeigte kommen wir noch einmal auf 9:10 heran. Doch am Schluss mussten wir akzeptieren, dass heute einfach nicht mehr zu holen war als der Respekt unserer Gegner, den wir durchaus bekamen.

Insofern bleibt nur den Blick nach vorne zu richten, denn am kommenden Samstag in Weisel wollen wir dann unseren Generationswechsel wieder auf die jungen Spieler beschränken.