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Erneut Punkte liegen gelassen

 

Zu unserem zweiten Heimspieltag empfingen wir den TV Käfertal und den TV Völklingen in Eisenberg. Ein Personalengpass zwang uns kurzfristig Untersützung aus der zweiten Mannschaft heranzuziehen. Vielen Dank noch einmal an Michael Schmitt für seinen Einsatz.

Käfertal erwies sich, als Aufstiegsaspirant, bereits im Hinspiel als große Herausforderung. Nachdem pünktlich zum Einspielen ein Regenguss mit Hagel die Rasenverhätlnisse auf sehr schnell veränderte, sollte dies gegen Nationalangreifer Marcel Stocklasa nicht leichter werden. Mit einer improvisierten Aufstellung im ersten Satz, mussten wir uns dann auch richtiggehend ins Spiel kämpfen. Folgerichtig der deutliche Satzsieg an Käfertal. Im zweiten Satz konnten wir dann auch auf Christoph Wyrobek zurückgreifen, der aus beruflichen Gründen erst kurz zuvor eingetroffen war. Damit hatten wir eine taktische Alternative in Angriff und Spielaufbau zur Verüfgung, die wir direkt gewinnbringend einsetzten. Nachdem die ersten sauberen Spielzüge im Ziel landeten, hatte auch die Abwehr den richtigen Abstand gefunden und fand eine immer stabilere Formation. Erst im Satzverlauf hielten die Favoriten aus Mannheim zunehmend dagegen. Da war es abber schon zu spät den 11:9 Satzausgleich zu verhindern. Auch der vierte Satz blieb auf gutem Spielniveau lange eng, bevor die Kurpfälzer die entschiedenden Angriffe zum 7:11 anbringen konnten. Im vierten Satz testeten wir dann eine weitere taktische Alternative, so dass das erneute 7:11 für uns in Ordnung ging, war doch das zweite Spiel gegen Völklingen das deutlich wichtigere.

 

Nach der Spielpause, verursacht durch das Spiel der Gästeteams, fanden wir nicht sofort unseren Rythmus und leisteten uns vor allem unnötige Abstimmungsfehler. Doch jedes mal, wenn die erste Abwehr stand kam auch der Aufbau und der Gewinnschlag. Nachdem uns dies immer häufiger gelang, stand bei 11:9 die Satzführung zu Buche. Im zweiten Satz bekamen wir zunehmend Probleme. Auf der einen Seite kämpften wir mit der Detailabstimmung im Abwehrverbund und auf der anderen Seite mit der nötigen Kosequenz im Angriff. So endete ein hart umkämpfter satz mit 13:15. Eine taktische Umstellung brachte uns mehr Stabilität in der Abwehr, aber vor allem in der Angabe konnten wir einfach nicht genug Druck aufbauen. Hinzu kam, dass die Völklinger auch gut gelungene Angriffe entschärfen konnten und der durchgeweichte Boden ein präzises Aufbauspiel immer wieder durchkreuzte. Nach 8:11 mussten wir jetzt eine Satzrückstand aufholen.

Auch im vierten Satz fanden wir keinen Spielrythmus, geniale Spielzüge waren direkt gefolgt von individuellen Unzulänglichkeiten. Vor allem Christoph fand mit seinen Angriffsschlägen die anvisierte Lücke nicht häufig oder nicht gut genug. Doch als Mannschaft funktionierten wir hervorragend. Alle Spieler hängten sich rein und versuchten die Fehler der Mitspieler immer wieder zu korrigieren. Am Ende hatten wir einfach den längeren Atem und verdienten uns, auch angetrieben von Zuschauern, jeden einzelnen Ball zum 11:9 Satzausgleich.

Im Entscheidungssatz galt es noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, um jetzt auch das Spiel zu gewinnen. Doch der mittlerweile sehr tiefe, unebene Boden verlangte jetzt seinen Tribut. Der Wille war definitiv da, aber die Präzision ließ immer mehr zu wünschen übrig. Auch wenn es uns immer wieder gelang einzelne akzente zu setzen wir brachtne ienfach keine Punktserie mehr zustande. Am Ende freuten sich bei 6:11 die Saarländer, die nicht weniger aufopferungsvoll gekämpft hatten.

 

Was die Punktausbeute angeht, sicherlich ein enttäuschendes Wochenende für uns. Doch mannschaftlich haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht. Obwohl personell eingeschränkt zeigten wir phasenweise bestes Faustball, mit Spielzügen aus dem Lehrbuch. Umso erfreulicher ist diese Tatsache, dass an diesen Spielzügen nicht nur die arrivierten Speiler sondern auch unsere Nachwuchsspieler einen bedeutenden Anteil hatten. Hier ist hoffentlich der ein oder andere Knoten geplatzt. Auch die mannschaftliche Geschlossenheit in schwierigen Situationen war hervorragend und ermutigt uns die letzten beidne Spieltage mit erhobenem Haupt anzugehen.

 

Natürlich hat es an einigen Stellen nocht gefehlt, sonst wären die Spiele anders ausgegangen, aber wir Wissen woran wir noch arbeiten müssen und wir Wissen dass wir es können.